Montag, 7. März 2011

Diagnose bei Julian Koch leider bestätigt!


Schon vor Tagen hat sich unser an den MSV ausgeliehenes Talent schwer verletzt. Nun endlich gibt es eine offizielle Diagnose. Und die hört sich nicht nur eklig an, nein sie ist es auch: Außenbandriss und Anriss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie. Damit ist für den Jungen die Saison vorzeitig beendet. Doppelt schade, denn somit verpasst er auch das DFB Pokalfinale gegen die Blauen. Was aber mindestens genau so schlimm sein dürfte, ist die Tatsache, dass er wohl auch in der Saisonvorbereitung für die nächste Spielzeit verletzungsbedingt fehlen dürfte. Diese Verletzung hat daher wohl weitreichende Folgen:

1. Koch dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zurück zum BVB wechseln und natürlich nicht weiter an einen anderen Club ausgeliehen werden.
2. Für die nächste Spielzeit muss auf der Rechtsverteidigerposition etwas geschehen. Entweder muss man mit Owo verlängern oder sich nach einem Ersatz umsehen. Denn unsere jetzige Stammkraft wird wohl nicht ausreichen, um nächste Saison in der Champions League zu bestehen. Da muss der Kader einfach breiter aufgestellt werden.
3. Für Owo dürfte diese Verletzung ein „Glücksfall“ darstellen, hat er doch so einige Trümpfe für seinen Wunschvertrag in der Hand.
4. Für Koch wird es nun schwierig. Die Vorbereitung im Sommer ist immens wichtig für den ganzen nächsten Saisonverlauf. So muss er sich mitten in der nächsten Spielzeit rankämpfen, was m.E. gerade für einen jungen Spieler enorm schwer werden wird.

Trotzdem bin ich überzeugt, dass er diesen Rückschlag verdauen wird und er wieder auf die Beine kommt. Insofern also „Alles Gute“ Jule und eine gute Genesung!! Vielleicht gewinnen ja die Du`s für dich den Pokal…   

Ballspielverein 1 – Rensing 0


Tja, was soll man zu diesem Spiel noch groß schreiben? Mal wieder etliche Chancen gehabt, diesmal wenigstens eine davon genutzt. Das sah im Duell mit Herrn Neuer schon mal anders aus. So konnte man jedoch gegen fast chancenlose Kölner einen weiteren hochverdienten Dreier verbuchen. Einzig Kölns Novakovic hätte mit seinem Schuss freistehend vor Weidenfeller für den berühmten „lucky punch“ sorgen können. Hat er aber nicht.

Und so bleibt mal wieder zu konstatieren, dass man einen Gegner an die heute gut aufgelegte gelbe Wand gespielt hat. Was will man an dieser Mannschaft momentan kritisieren? Eigentlich könnte man jeden Sonntag den Bericht der Woche zuvor kopieren. Im Grunde also den K.T. Guttenberg machen, wäre man nicht auch letzte Woche der Autor gewesen. Einzig, oh Wunder, die Chancenverwertung lässt zu wünschen übrig. Hier kann man im Sommer in Ruhe dran arbeiten. Denn international wird das schon mal bestraft, wenn man zu lässig mit den eigenen Möglichkeiten umgeht. National stellt man mittlerweile die beste Heim- und Auswärtsmannschaft. Ok, bei dieser Punktausbeute insgesamt auch nicht verwunderlich. Vorsprung ist auch das nächste Stichwort.

Ich denke, man darf auch, ohne arrogant zu klingen, die Frage stellen, wann man die Meisterschaft rechnerisch klarmacht. Denn, auch wenn Leverkusen im Gleichschritt gewinnt, müssten wir doch von nun an total einbrechen. Wer glaubt bei diesen konstanten Mannschaftsleistungen aber an einen Einbruch? Richtig, keiner. Also mir wäre ja für eine Meisterfeier die Stadt links neben Köln lieb, die sich auch Borussia schimpfen darf. Warum gibt es eigentlich 2 Borussias? Ist ja auch egal. Jedenfalls ist dort mit ca. 20.000 richtigen Borussen zu rechnen, was den würdigen Rahmen einer spontanen Meisterfeier auf fremdem Platze bieten würde. Bei dem Gedanken an die Heimreise mit der Schale im Gepäck springt mal wieder dieses Grinsen ins Gesicht, dass diese Saison (fast) nicht weichen will.

So kann man ganz entspannt die nächsten Spiele angehen. Die Bayern tun ja auch alles dafür, kein ernsthafter Konkurrent zu sein. Und Leverkusen hat eh den zweiten Platz gemietet, zumindest dem historischen Beweis nach. Und das war jetzt ein bisschen arrogant; glaube ich.

Dienstag, 1. März 2011

Julian Koch mit längerem Ausfall!


Nicht nur unseren Nachbarn aus Duisburg dürften sich erschrocken haben, als beim Spiel RWO-MSV plötzlich Julian Koch verletzt am Boden liegen blieb und schließlich ausgewechselt werden musste. Auch bei so manchem Dortmunder löste dieses Ereignis wohl etwas Unbehagen aus. Denn der Blondschopf ist eine Leihgabe des BVB und wird nun vermutlich lange fehlen. Daher zunächst einmal „Gute Besserung“ und eine schnelle Genesung!

Noch immer ist nicht klar, wie lange Koch ausfallen wird. Eine Prognose gestaltet sich als schwierig, da er erst operiert wurde und jetzt erst die obligatorische Kernspintomografie erfolgen soll. Die Befürchtungen einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes scheinen sich indes nicht zu bestätigen. Man geht bisher von einer Verdrehung des Knies aus, was m.E. schlimm genug wäre für den Jungen. Insofern lässt sich bis dato nur das Beste hoffen.

Für Koch, aber auch für den MSV ist dies momentan doppelt schlimm. Für Duisburg geht’s im DFB Pokal heute um den Einzug ins Finale. Sein Ausfall schmälert natürlich auch die Ambitionen, die die Zebras in der Liga hegen. Für Koch schwinden so die Chancen, schon nächste Saison nach Dortmund zurückzukehren und recht sicher in der Championsleague aufzulaufen. Denn mit einem längeren Ausfall kann sich unsere Leihgabe nicht weiter in der Form präsentieren, wie er es diese Saison getan hat.

Sein Ausfall dürfte auch Konsequenzen für die Situation von Owomoyela haben. Piszczek ist aufgrund seiner Leistungen insbesondere auch in der Offensive auf der RV Position gesetzt. Daneben wäre neben Owomoyela eben Koch eine Option gewesen, zumindest als Backup zum Einsatz zu kommen und weitere Erfahrungen zu sammeln. So jedoch könnte unser Patrick eine gute Verhandlungsposition besitzen, sein Arbeitspapier nach seinen Wünschen auszugestalten.  

Der Rechtsverteidiger und defensive Mittelfeldmann darf zu Recht als Senkrechtstarter der zweiten Liga bezeichnet werden. Im Gefüge des MSV ist er nicht mehr wegzudenken und trägt trotz junger Jahre bereits die Kapitänsbinde der Zebras. Wäre schön, bald Positives hier zu posten und einen Wechsel zurück zum BVB hier zu verkünden. Immerhin ist er einer von uns, wie auch dieses Interview zu zeigen scheint.

Den Batzis`s gezeigt!

Irgendwie musste ich Samstag Abend schmunzeln, als ich mich an meinen letzten Beitrag hier erinnerte. 3 Punkte mitnehmen, am besten wie in Leverkusen und bitteschön im Vorbeigehen. Diese Wünsche stellten sich im Nachhinein als glücklicherweise als Realität dar. Dabei war dieser Sieg die Krone, das oft zitierte „Meisterstück“ der jüngsten Mannschaft seit Ewigkeiten und zudem der 1. Sieg seit ca. 20 Jahren in der Südmetropole.

Viele Spielberichte waren naturgemäß den Medien zu entnehmen. Und alle im gleichen Tenor. Den Bayern wurde gezeigt, wer hier der kommende deutsche Meister sein würde. Hatten die Münchner im Vorfeld noch versucht, unsere Rasselbande durch unsägliche Äußerungen nervös zu machen, so gaben die Schwarzgelben die passende Antwort auf dem Platz, und zwar so wie sich das gehört. Und während der 90 Minuten hatte man nicht den Eindruck, dass bei den Bayern auch nur irgendwas gehen würde. Einzig die frühe Führung dürfte bei so manchem Erinnerungen geweckt haben an frühere Spiele, die ebenfalls so verheißungsvoll begonnen hatten und dann mit einer bösen Packung in der Allianz Arena endeten. Nicht jedoch diesmal. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich und kurzer Drangphase kamen die Borussen zurück und nutzten in einem an Höhepunkten reichen Spiel ihre Chancen zumindest konsequenter als zuletzt. (siehe Derby…)

So steht am Ende ein verdienter Sieg, der (MAL WIEDER!!) vor allem durch die Art und Weise des Zustandekommens als beeindruckend zu bezeichnen ist. Selten wurden die Bayern in dieser Saison so in die Schranken verwiesen und gingen so verdient als Verlierer vom Platz. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich bis Mittwoch schnell wieder auf das Wesentliche besinnen und ihren Auftrag im DFB Pokal erfüllen.

Besonders freuen durfte man sich auch für Hummels ob seines Treffers, der die endgültige Entscheidung des Spiels zu unseren Gunsten beisteuerte. Ebenfalls brillierte in einer herausragenden Mannschaftsleistung der junge Australier, der das, was zu halten war, routiniert raushaute und nebenbei noch eine brillante Glanzparade bot, als er Gomez Chance zunichte machte. Nicht zuletzt ist der etwas in die Kritik geratene Kevin zu erwähnen. Einige freuten sich schon darauf, ihn mit Hohn und Spott zu überziehen, sollte es nichts mit dem erfolgreichen Ausflug nach München werden. Doch er behielt Recht und seitdem konnte man komischweise keinerlei Unkenrufe mehr vernehmen.

Schade, denn ein Interview von Schweinsteiger oder Hoeneß wäre nach dem Spiel sicher lesenswert gewesen. Vielleicht habe ich aber auch die anerkennenden Glückwünsche zu unserem verdienten Sieg einfach überlesen. Einzig Rummenigge äußerte sich etwas zerknirscht in diese Richtung. Van Gaal schien im ASS „etwas“ gereizt. Aber das ist ja verständlich; die Diskussionen um ihn dürften weitergehen, insbesondere dann, wenn ein Aus in den Pokalen zum Scheitern in der Liga hinzukommt. Aber das ist ja zum Glück nicht unser Bier.

Wir dürfen weiter grinsend durch die Woche laufen und uns schonmal auf Poldi freuen. Und vlt. auch auf die nächsten Punkte. Aber nur vielleicht!


Samstag, 26. Februar 2011

Warum nicht mal gewinnen?


Nun ist es also raus: Mitch Langerek (Ist das jetzt richtig geschrieben?) wird unsere unangefochtene Nummer 1 Roman Weidenfeller zum ersten Mal vertreten. Und weiter? Mulmig ists mir dabei nicht wirklich.

Denn unser Team, allen voran Zorc und Klopp, haben diesen jungen Australier genau für den Fall nach Dortmund geholt, damit dieser Roman würdig vertreten kann. Von daher braucht einem nicht Angst und bange werden, wenn man an Samstag Abend denkt. Seine fehlende Spielpraxis wird das Spiel ganz sicher nicht entscheiden.

Vielleicht eher Robery, die man nicht 90 Minuten ausschalten kann. Jedoch haben wir auch ein paar Kicker in unseren Reihen, die ein bisschen gegen den Ball treten können. Und wer auf welcher Position stärker besetzt ist, tut nun wirklich gar nichts zur Sache. Entscheidend ist nun mal das Kollektiv. Und da sind wir auch ganz gut drin, würden sonst nicht nach 23 Spielen 55 Punkte zu Buche stehen.

Also: vielleicht nicht ganz so offensiv wie unser Kevin an die Sache rangehen, aber auch nicht mit vollen Hosen vorm Anpfiff im Stadion oder in der Kneipe sitzen. Stimmungsmäßig dürften wir den Sieg jedenfalls, auch ohne arrogant wirken zu wollen, schon sicher haben. Und mit den 3 Punkten auf dem Feld wird’s in München auch mal wieder Zeit. Am besten so wie in Leverkusen. Im Vorbeigehen.